My-Story.tv Trailer

Wusstest du, dass wir drei Stunden pro Tag Massenmedien widmen? Das sind mehr als 45 Tage pro Jahr in denen wir durch Radio, Fernsehen und Internet kommunizierte Inhalte rezipieren.

Welche Personen aber selektieren die Inhalte, die wir aufnehmen? Und von welchen Motiven lassen sich eigentlich Medienunternehmen leiten? Diese Fragen sind insoweit interessant als davon zu einem großen Maße abhängt, über was wir sprechen und welche Themen präsent sind. Verunglückt exemplarisch eine prominente Persönlichkeit im Winterurlaub, so hört und liest man davon unter Umständen mehrere Wochen. Von dem 16-jährigen Minenarbeiter, der im Kongo zur gleichen Zeit bei der Förderung von Rohstoffen für unser nächstes Handy ums Leben kommt, erfahren dagegen oft nur die engsten Angehörigen. Überspitzt, sagst du?

Es beginnt vor der Haustüre

Wir müssen nicht unbedingt in die Ferne schweifen, um über die Selektion zwischen erzählenswert und nicht erzählenswert zu sprechen. Genau genommen beginnt der Prozess vor unserer Haustüre, auf unserem Weg zur Arbeit, dem nächsten Restaurant oder beim Wocheneinkauf. Was bewegt eigentlich die Putzfrau, den Kellner oder den Zeitungsverkäufer vom Kiosk um die Ecke? Und wie wahrscheinlich ist es, dass wir ihre Geschichte in den Massenmedien hören oder lesen?

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, authentische Geschichten von Menschen auf My-Story.tv zu erzählen. Unsere Motive für die Selektion der Inhalte sind dabei nicht monetärer Natur. Wir wollen mit den Geschichten Toleranz im Umgang miteinander fördern sowie Mitmenschen motivieren und inspirieren. Davon erzählt unser Trailer. Das machen wir ehrenamtlich – einer Tätigkeit der wir uns laut gleicher Statistik übrigens im Durchschnitt nur wenige Minuten pro Tag widmen. Wie verbringst du eigentlich deine Zeit?

Quellenangaben:Statistisches Bundesamt, Arte – Aus der Mine ins Handy

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